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Griechenland und Albanien – Eine Grenzbegehung
Aktuelle Situation, Geschichte, Religion(en) in einer jahrtausendealten Nachbarschaft

9. bis 18. April 2020

10-tägig, maximal 18 Personen
Preis pro Person im Doppelzimmer 1450.- / im Einzelzimmer 1650.-

Die Reise ist eine Grenzbegehung im wirklichen und im übertragenen Sinn. Sie gibt Einblicke in Geschichte und Kultur einer jahrtausendealten Nachbarschaft und greift aktuelle Fragen zur politischen und wirtschaftlichen Situation der beiden Nachbarländer auf. Thematisiert werden historische und aktuelle Konflikte und Chancen, soziogesellschaftliche Veränderungen, das Verhältnis von Land- und Stadtbevölkerung, das Kulturleben, Bildungsangebote und der neue Stellenwert der Religionen.

Während Griechenland seit 1981 Mitglied der Europäischen Union ist und als solches in jüngster Zeit schwierige wirtschaftliche Verwerfungen erlebt, war Albanien durch die Diktatur unter Enver Hodscha fast fünfzig Jahre vom Rest der Welt völlig abgeschlossen. Es erlebte den Bruch mit der Sowjetunion, war zeitweise nur mit China wirtschaftlich verbunden und wurde - dem Blick der europäischen Öffentlichkeit entzogen - zum „Armenhaus“ mitten auf dem europäischen Kontinent. Heute, bald 30 Jahre nach der „Öffnung“ weiss die junge Generation in der Schweiz nicht mehr, dass man während fast 50 Jahren weder nach Albanien ein- noch aus Albanien ausreisen konnte. Gegenwärtig verändert sich das Land in rasanten Schritten. Beeindruckend ist die Sprachenkundigkeit der Bevölkerung. Noch immer kann man sich in weiten Teilen Albaniens auf Italienisch durchschlagen, Englisch ist heute durch den Sprachunterricht an der Schule weit verbreitet, und in grossen Teilen des Landes vor allem südlich von Tirana, kann man oft Griechisch sprechen, dies nur zu einem geringen Teil wegen der griechischsprachigen Minderheit in Albanien, sondern vor allem, weil – allen politisch-historischen Spannungen zum Trotz - fast ein Drittel! der albanischen Bevölkerung in Griechenland als Gastarbeiter ihr Geld verdient, was aber seit der Wirtschaftskrise in Griechenland zunehmend schwieriger wird.

Anmeldung: mail@griechenland-erleben.ch

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