“Ariminum bis Tarent” - Antike und Gegenwart in Mittel- und Süditalien

Lukanische Dolomiten - Ionisches Meer: Auf den Spuren von Samniten und Römern, Griechen und Messapiern

6. bis 13. September 2026

8-tägig, maximal 16 Personen

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In Zusammenarbeit mit Radio SRF 2 Kultur

Kaum ein Gebiet Italiens ist so abwechslungsreich, wild und unberührt wie das Molise und die Basilikata. Die beiden Regionen stehen im Mittelpunkt dieser Reise. Sattgrüne Täler wechseln sich ab mit kargen Berglandschaften und weiten Sandstränden. Dörfer schmiegen sich wie Adlerhorste an die Berghänge und charakteristisch sind die Olivenhaine und Weinberge. Die Reise beginnt im römischen Rimini, das zu Unrecht oft nur als Badeort bekannt ist, und endet im altgriechischen Taranto. Auf den Spuren antiker Völker führt der Weg zu Orten, die in keinem Reiseprospekt stehen, weil sie weitab der Hauptverkehrsadern liegen. Wo Griechen und Messapier, Daunier, Peuketier, Römer und Samniten Städte gründeten, entstanden Kulturlandschaften, die später von Langobarden, Normannen und Staufern übernommen und weiter ausgebaut wurden. Heute sind diese Gebiete, verborgen zwischen den wirtschaftsstärkeren Metropolen an der West- und Ostküste Süditaliens, dünn besiedelt und warten darauf, entdeckt zu werden. Im Gebiet des antiken Samnium besuchen wir das höchstgelegene Amphitheater Italiens. Weitere Höhepunkte erwarten uns in Saepinum, im antiken Venusia, in Benevent, Canosa di Puglia, Heraklea und Metapont. In Taranto erleben wir eine moderne Metropole mit grosser Geschichte und geniessen die berühmtesten Muscheln Italiens: die cozze tarantine.